Versicherungsschutz in der Ukraine und Russland: Das gilt es zu beachten

Unlängst hat der russische Angriff auf die Ukraine einen Krieg in Zentraleuropa ausgelöst. Die Welt reagierte bestürzt und beschloss wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Welche Auswirkungen sich daraus für den Versicherungsschutz je nach Versicherungssparte ergeben, können Sie unserer untenstehenden Übersicht entnehmen.

Für weitere Details kontaktieren Sie bitte Ihre gewohnten Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

VERSICHERUNGS-SPARTE

SACH

In der gewerblichen und industriellen Sach-Versicherung gilt ein allgemeiner Ausschluss von Schäden, die im Zusammenhang mit Kriegsereignissen stehen. Dazu zählen Schäden an Gebäuden, technischer und kaufmännischer Betriebseinrichtung, technischen Anlagen, Waren und Vorräten sowie am sonstigen Inhalt. In diesem Zusammenhang sind Rück- und Wechselwirkungsschäden ebenfalls nicht versichert.

Lieferausfälle aufgrund von Werksschließungen sind in der klassischen Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung nicht versichert, da kein Sachschaden vorliegt. Voraussetzung für den Versicherungsschutz wäre immer ein versicherter Sachschaden.

Sollte sich der Konflikt weiter verschärfen, kann es in anderen Ländern (z.B. angrenzenden Staaten) zu Unruhen kommen, die aus Sicht der Sach- und Betriebsunterbrechungsversicherung zu Schäden durch innere Unruhen oder böswilliger Beschädigung führen können. Diese Schäden wären prinzipiell versichert, wenn sie nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Kriegshandlungen stehen. Jedoch besteht hier die Möglichkeit des Versicherers aufgrund eines Sonderkündigungsrechts den Versicherungsschutz, auch ohne Vorliegen eines Schadenfalls, kurzfristig zu kündigen.

 

HAFTPFLICHT

Der Haftpflichtversicherungsschutz gilt im vereinbarten Umfang weiterhin fort, auch in der Ukraine und in Russland.

Bedeutung erlangen die üblicherweise vereinbarten Embargo- bzw. Sanktionsklauseln.

Versicherungsschutz wird danach nur gewährt, soweit und solange dem keine auf die Vertragsparteien direkt anwendbaren Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Bundesrepublik Deutschland entgegenstehen.

Einzelne Verträge erweitern den Ausschluss auch für Wirtschafts-, Handels- oder Finanzsanktionen bzw. Embargos der Vereinigten Staaten von Amerika, soweit dem nicht Rechtsvorschriften der Europäischen Union oder der Bundesrepublik Deutschland entgegenstehen.

Die Sanktionen betreffen u. a. den Verkauf, die Lieferung, die Weitergabe oder die Ausfuhr bestimmter Güter und Technologien (z. B. Raumfahrt, Ölindustrie, Mikroelektronik). Anpassungen und Änderungen erfolgen derzeit sehr dynamisch, so dass Unternehmen ihre Betroffenheit genau prüfen sollten.

Schadenfälle im unmittelbaren Zusammenhang mit Krieg und Terror:

Von Relevanz können außerdem die in Haftpflichtversicherungen vereinbarten Ausschlussklauseln wegen Schäden, die nachweislich auf Kriegsereignissen, anderen feindseligen Handlungen, Aufruhr, inneren Unruhen, Generalstreik, illegalem Streik oder unmittelbar auf Verfügungen oder Maßnahmen von hoher Hand beruhen, sein. Voraussetzung hierfür ist immer ein direkter Kausalzusammenhang zwischen dem Schaden und dem ausschließenden Ereignis.

Schäden aufgrund unterbrochener Lieferketten unterfallen grundsätzlich dem nicht versicherten Erfüllungsbereich. Gleiches gilt für Schäden aufgrund von Verzug.

CYBER

Das BSI sowie auch ein Großteil anderer staatlicher Stellen innerhalb der EU warnen aktuell vor einem erhöhten Angriffspotential durch zielgerichtete Hackerangriffe. Analog, wie in den anderen Versicherungssparten, gibt es auch einen Kriegsausschluss in der Cyberversicherung.

Es wird unseres Erachtens auf die individuelle Formulierung sowie auf den individuellen Schadensfall ankommen, wieweit dieser Ausschluss zu verstehen sein wird. Zu Leistungsausschlüssen kann es zudem in Fällen von Ransomware-Lösegeldzahlungen kommen, wenn es sich um „staatsnahe“ Hacker handelt und somit aufgrund von Sanktionsbestimmungen keine Zahlung geleistet werden darf.

Positiv für die Versicherungsnehmer wird jedoch sein, dass im Rahmen der zivilprozessualen Beweislastregeln, die Anwendbarkeit der potenziellen Ausschlüsse durch den Versicherer bewiesen werden muss.

Update:

Am 15.03.2022 wurde von Seiten des BSI eine Warnung zur Nutzung der Antivirensoftware des Herstellers Kaspersky herausgegeben. Hintergrund ist die Möglichkeit, dass über die Software, Angriffe von staatlicher Seite durchgeführt bzw. vorbereitet werden könnte.

Nähere Details können Sie aus dem nachstehendem Link entnehmen.
https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2022/220315_Kaspersky-Warnung.html

Wir bitten Sie die Handlungshinweise des BSI zu beachten und eine Risikoabwägung vorzunehmen.

TRANSPORT

Das Kriegsrisiko gilt im Rahmen der Transportversicherung standardmäßig ausgeschlossen. Über eine besondere Klausel, die DTV-Kriegsklausel, kann dieses Risiko für Seetransporte (waterborne) und Lufttransporte (airborne) eingeschlossen werden. Für Landtransporte oder bei Lagerungen ist ein solcher Wiedereinschluss nicht möglich (Grundsatz: no war-risk on land).

Um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, sieht die Kriegsklausel für die Versicherer ein Sonderkündigungsrecht von zwei Tagen vor. Dieses Sonderkündigungsrecht wenden derzeit nahezu alle Versicherer an. Die Kündigung erstreckt sich geographisch auf das Staatsgebiet und die Hoheitsgewässer der Ukraine (Schwarzes Meer und Asowsches Meer) und auf das Gebiet Russlands innerhalb einer 200-Kilometer-Zone von der Landesgrenze zur Ukraine.

VERKEHRSHAFTUNG

In der Verkehrshaftungsversicherung bestehen schon immer entsprechende Ausschlüsse. So sind Ansprüche aus Schäden durch Krieg, kriegsähnliche Ereignisse, Bürgerkrieg, innere Unruhen und Aufruhr vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Unsere Kunden (Spediteure und Frachtführer) müssen davon ausgehen, dass sich im Schadenfall die Risikoträger auf diese Ausschlussklauseln berufen werden. Die Haftung aus Transporten nach Russland, Belarus und in die Ukraine ist womöglich auch wegen Sanktionen im Rahmen der Verkehrshaftung nicht mehr versichert. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Auch muss man davon ausgehen, dass es durch die Kenntnis der aktuellen Sicherheitslage nicht möglich sein wird, sich auf den Einwand eines unabwendbaren Ereignisses zu berufen. Es besteht die Gefahr, dass das Verkehrsunternehmen haftet und gleichzeitig wegen des Ausschlusses Krieg etc. keinen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen kann.

TECHNISCHE

Nahezu alle Versicherer zeichnen derzeit wegen der laufenden Sanktionen kein Neugeschäft in Russland und in Belarus. Aufgrund der besonderen Gefahrenlage gilt dies auch für die Ukraine. Von daher ist aktuell nicht davon auszugehen, dass neue Risiken (z.B. neue Montageprojekte) in diesen Ländern versichert werden können. Es ist dringend darauf zu achten, dass bei Projekten in diesen Ländern der Versicherungsschutz, sofern möglich, über den Besteller erfolgt.

KFZ

Grundsätzlich muss für die Versicherungswirtschaft das zu übernehmende Risiko ein kalkulier-, steuer- und überschaubares Risiko sein.

Kriegsereignisse, innere Unruhen, Aufruhr, etc. sind Gefahren, die aufgrund der genannten Voraussetzung von vornherein vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden.

Dieser Ausschluss gilt übrigens auch über die Kriegsereignisse hinaus. Wenn es z. B. nach Beendigung von Kriegshandlungen durch Spätfolgen zu einem Schaden kommt, z. B. unentdeckter Sprengladungen, Minen, etc., gilt der Ausschluss auch für solche Schäden.

Die Kfz-Versicherung gilt für Europa. Die Ukraine ist in Europa und somit im Geltungsbereich der Kfz-Versicherung enthalten. Durch die Kriegsereignisse in diesem Land wird der Geltungsbereich nicht eingegrenzt.

 

Kfz-Haftpflicht

  • Der Ausschluss ist zu dieser Deckungsart vorstellbar, wenn das Fahrzeug z. B. als Waffe zur kriegerischen Handlung eingesetzt wird. Dies könnte sein, dass mit dem Fahrzeug bewusst als kriegerische Handlung in eine Soldaten-Truppe gefahren wird
  • Für Schäden, die durch üblichen Verkehrsunfall in einer Verkehrssituation verursacht werden, bleibt der Versicherungsschutz unverändert auch in der Ukraine und angrenzenden europäischen Staaten bestehen

 

Teil- oder Vollkaskoversicherung, Kfz-Insassenunfallversicherung und Autoschutzbrief

  • Der Versicherungsschutz ist für diese Deckungsarten ausgeschlossen wenn unmittelbar oder mittelbar durch Kriegsereignisse Schäden verursacht werden
  • Dies gilt auch dann, wenn sich das Fahrzeug nicht im Krisen- / Kriegsgebiet befindet (z. B. bei Schäden an der Grenze eines Anrainerstaates durch einen fehlgeleiteten Beschuss)
  • Für Schäden, die durch üblichen Unfall in einer Verkehrssituation verursacht werden, bleibt der Versicherungsschutz unverändert auch in der Ukraine und angrenzenden europäischen Staaten bestehen

KREDIT

Mit Kreditversicherungen sichern Unternehmen ihre Lieferungen, u. a. im grenzüberschreitenden Handel, gegen drohende Zahlungsausfälle oder Zahlungsverzögerungen ab.

Die Kreditversicherer müssen nun aufgrund der verhängten Sanktionen zunächst prüfen, ob die Unternehmen und die Geschäfte betroffen sind. Ferner steigt die Gefahr, dass russische oder ukrainische Firmen wegen des Krieges nicht zahlen könnten. Hierzu trägt der (teilweise) Ausschluss aus dem SWIFT System bei.

Die großen Warenkreditversicherer ziehen sich aufgrund des Krieges aus Russland und der Ukraine zurück. Es werden für diese Länder keine neuen Risiken mehr in Deckung genommen. Lieferanten verlangen ohne entsprechende Kreditversicherung in der Regel Vorkasse oder liefern gar nicht.

 

WIRTSCHAFTLICHE AUSWIRKUNGEN DES RUSSLAND-UKRAINE-KRIEGS

Im Folgenden wird der Krieg in der Ukraine aus rein wirtschaftlicher Sichtweise analysiert. Auf die humanitären Geschehnisse wird an dieser Stelle nicht eingegangen.

Situation vor Kriegsbeginn in Deutschland:

  • 65% der deutschen Erdgas-Importe stammen aus Russland (Stand: 2020)
  • Erdgas ist die zweitwichtigste Energiequelle für Deutschland (z.B. 37% der deutschen Haushalte heizen mit Gas)
  • Inflationsrate in Deutschland hat sich von rund 1% (2010-2020) auf über 3% (2021) erhöht
  • Produzentenpreise sind seit Beginn der Pandemie um 25% gestiegen
  • Erwartete Forderungen aus Unternehmensinsolvenzen auf höchstem Wert (46,8 Mrd. €) seit der Finanzkrise 2008
  • 2021: Warenhandel mit Russland mit 59,8 Milliarden Euro um 34,1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen (deutscher Import 33,1 Mrd. € / deutscher Export 26,7 Mrd. €)
  • 2021: Warenhandel mit der Ukraine ist mit 8,5 Milliarden Euro um 19,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen
  • Ukraine und Russland machen rund 28% der weltweiten Exporte von Weizen und 17% anderer Getreidesorten aus

Sanktionen Deutschland / EU:

  • Ausschluss der meisten russischen Banken aus dem globalen Verrechnungssystem SWIFT
  • Ausfuhrverbot von bestimmten Produkten, Dienstleistungen und Eurobanknoten nach Russland
  • Einfrieren der Devisenreserven der russischen Zentralbank CBR und Vermögen russischer Politiker, Beamten und Oligarchen
  • Verbot des Handels mit russischen Staatsanleihen
  • Sperrung des europäischen Luftraums für russische Flugzeuge
  • Aussetzung Nord-Stream-2-Pipeline
  • Importstopp von Nickel, Stahl und Getreide von Russland nach Europa

Sanktionen Russland:

  • Sperrung des russischen Luftraums für Deutschland und weitere 35 Staate

Wirtschaftliche Auswirkungen des Kriegs auf Deutschland:

  • Importe und Exporte mit Russland sind aufgrund der zahlreichen Sanktionen und des erhöhten Risikos auf ein Minimum heruntergefahren worden
  • Starke Einbruch des russischen Rubels machen Importe für Russland unattraktiv (Wechselkurs des RUBEL ist innerhalb der letzten Monats um 68,9% gefallen)
  • Deutschland ist auf russisches Erdgas angewiesen. Eine kurzfristige Substitution ist nicht möglich. Bau von Flüssigerdgas-Terminals könnten frühestens 2026 in Betrieb genommen werden
  • Weiter steigende Rohstoffpreise und Energiepreise führen zu steigender Inflation. Somit sinkt die Kaufkraft und das Wirtschaftswachstum
  • Produzentenpreise werden noch stärker steigen und müssen an die Verbraucher weitergegeben werden
  • Mögliche Engpässe auf Getreide- und Metallmarkt aufgrund des Stopps der Exporte aus Russland und der Ukraine - Verringerung des Angebots führt zur Erhöhung der Preise
  • Volkswirte rechnen aktuell mit einer Inflationsrate von 5,1% für 2022 gegenüber dem Vorjahr

(Im Russland-Ukraine-Konflikt gibt es täglich neue Informationen und Entwicklungen. Diese Ausführungen dienen der allgemeinen Information und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird lediglich die Sichtweise der ARTUS CREDIT Risk Consulting GmbH zum 18.03.2022 dargestellt)

Quellen:

  • Allianz Research (Allianz SE)
  • Auswärtiges Amt (Berlin)
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
  • Compagnie Française d'Assurance pour le Commerce Extérieur SA
  • Euler Hermes Deutschland Niederlassung der Euler Hermes SA
  • Statistisches Bundesamt (Wiesbaden)

ARTUS GRUPPE und WIFO GmbH gehen strategischen Zusammenschluss ein

Baden-Baden, 01. Februar 2022

Zum 1. Januar 2022 sind die beiden Unternehmen ARTUS GRUPPE und WIFO GmbH einen strategischen Zusammenschluss eingegangen. Gemeinsam ist es den Maklerhäusern ab sofort möglich, Kunden jeder Größenordnung eine optimale Absicherung anzubieten und am Markt zu platzieren.

Die ARTUS GRUPPE mit Sitz in Baden-Baden und die WIFO GmbH mit Sitz in Rheinstetten sind zum 1. Januar 2022 einen strategischen Zusammenschluss eingegangen. Die auf Industriekunden spezialisierte ARTUS GRUPPE wird ihren Schwerpunkt weiter schärfen und dieses Marktsegment exklusiv betreuen, während die WIFO mit ihrer Expertise exklusiv das Privat- und Gewerbekundengeschäft steuert. Kunden profitieren von vollumfänglicher Effizienz und schlanken Prozessen. Digitale Abläufe werden genauso optimal abgebildet wie Projekte mit intensiver persönlicher Betreuung – in jeder Prämienhöhe und für jedes Kundensegment.

„Seit mehreren Jahren arbeiten die WIFO und die ARTUS GRUPPE vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Dies basiert auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Respekt. Da war es nur logisch unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Damit können unsere Industrie-, Privat- und Gewerbekunden vom Know-how beider Unternehmen stark profitieren. Auf diese Weise bieten wir unseren gemeinsamen Kunden den besten Service und die besten Produkte an. Wir freuen uns darauf noch enger mit der ARTUS GRUPPE zusammenzuarbeiten“, erklärt Christan Wetzel, Geschäftsführer der WIFO GmbH.

Die beiden familiengeführten, mittelständischen Unternehmen verbindet eine mehrjährige, erfolgreiche Partnerschaft, welche nun weiter vertieft wird. Für Alexandra Ganz-Cosby, Vorstandsvorsitzende der ARTUS AG, war der exklusive Zusammenschluss daher sehr naheliegend: „Die seit vielen Jahren gepflegte Partnerschaft mit WIFO hat uns bestärkt, noch enger zusammen zu arbeiten. Unsere Familien kennen und schätzen sich schon sehr lange. Unsere Unternehmen sind zu einer ähnlichen Zeit gegründet und in der Region fest verwurzelt, auch wenn beide ein Wachstum weit darüber hinaus erfahren durften. Diese Entwicklung hat uns geprägt und verbindet uns umso mehr, denn beide Unternehmen verfügen über die unternehmerische Tatkraft eines Mittelständlers und die Professionalität eines Top 10 Maklerhauses. Unser bereits heute sehr hohes Prämienvolumen erfährt durch den Zusammenschluss eine Steigerung auf rund 1 Mrd. Euro und erweitert unsere Möglichkeiten, uns am Markt für die Belange unserer Kunden einzusetzen.“

Der Zusammenschluss bietet vielfältige Perspektiven in den Bereichen Digitalisierung, Risk-Management, Placement, Belegschaftsgeschäft, Krankenversicherung und Altersversorgung. Ebenso ist eine noch engere Verzahnung im Bereich Ausbildung und Studium geplant, um die Zusammenarbeit von Beginn an unter den Mitarbeitenden zu verankern und die Betreuungsqualität weiter zu erhöhen.

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Neuer Finanzvorstand in der ARTUS GRUPPE: Daniel Heinzler wird CFO

Baden-Baden, 01. Januar 2021

Die Position als Chief Financial Officer der ARTUS AG übernimmt ab 01.01.2021 Herr Daniel Heinzler, 36, gebürtig aus der Region stammend und mit Familie wohnhaft in Karlsruhe-Stutensee. Sein Vorgänger Michael Cosby scheidet aus dem Unternehmen aus.

Herr Heinzler (MBA, Dipl.-Wirt.-Ing.) startete seine Karriere mit einem berufsbegleitenden Studium bei Siemens, woraufhin er zu BrainNet Supply Management Consultants nach Bonn wechselte. Nach deren Übernahme durch das international führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG erweiterte Daniel Heinzler dort seine Expertise. Er war insgesamt knapp zehn Jahre in renommierten Management-Beratungen tätig. Zuletzt hatte er bei Allianz Global Investors in Frankfurt eine Führungsposition inne und bringt eine entsprechend breite Branchenerfahrung mit.

 „Wir freuen uns, mit Herrn Heinzler einen CFO mit hohem Qualitätsanspruch gefunden zu haben, der mit analytischem und zukunftsorientiertem Blick die Belange der ARTUS GRUPPE vorantreiben wird“, kommentiert Alexandra Ganz-Cosby, Vorstandsvorsitzende der ARTUS AG.

Als Familienunternehmen in zweiter Generation strukturierte die ARTUS GRUPPE bereits in den letzten Jahren die Führungsspitze neu. Mit Ralf Kammer (NABER) für den Bereich Industrie und Bernhard Fritsch (WOLFGANG OTT) das Segment Freie Berufe wurden Geschäftsführer zweier ARTUS Unternehmen als Vorstände eingesetzt. Sie führen auch weiterhin neben Finanzvorstand Daniel Heinzler die Geschäfte des Maklerhauses.

Während die Vorstandsebene der ARTUS AG die strategische Ausrichtung der Gruppe auf nationaler und internationaler Ebene verantwortet, setzt sie auch weiterhin auf starke Gruppenunternehmen in den Regionen. Die Struktur, die seit langen Jahren den Erfolg der ARTUS GRUPPE ausmacht, sind
flexible Einheiten – nah am Kunden, persönlich und individuell - in einem großen, starken Ganzen.

Mit Unternehmern, die ihre Einheiten erfolgreich führen und mit ARTUS gemeinsam wachsen, sowie einer Leitungsebene, die Kompetenzen bündelt und den Know-How-Transfer innerhalb der Gruppe vorantreibt, ist die ARTUS GRUPPE bestens aufgestellt für die Herausforderungen der kommenden Jahre.

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Neu formierte Führungsspitze: Timo Prielhofer wird Geschäftsführer der WILHELM HERRMANN Industriemakler GmbH

Ettlingen, 16. Juli 2020

Seit Juli 2020 verstärkt Timo Prielhofer (44) das Geschäftsleitungsteam der WILHELM HERRMANN Industriemakler GmbH. Als Geschäftsführer wird er gemeinsam mit Thomas Weschler (33), seit Beginn des Jahres ebenfalls zum Geschäftsführer bestellt, das Traditionshaus aus Ettlingen führen. Richard Minet, der in den letzten Jahren erfolgreich die Geschäftsbereiche neu ausgerichtet hat, übergibt seinen Geschäftsführerposten und bleibt dem Unternehmen als Generalbevollmächtigter in leitender Funktion erhalten.

„Wir sind sehr froh, dass sich Richard Minet bereit erklärt hat, mit seiner langjährigen Erfahrung als Jurist und Geschäftsführer innerhalb der ARTUS GRUPPE auch weiterhin mit uns gemeinsam die strategische Zukunft der WILHELM HERRMANN Industriemakler GmbH zu gestalten“, sind sich Prielhofer und Weschler einig.

Timo Prielhofer (rechts) mit Richard Minet und Thomas Weschler (v. l.)

Zuletzt verantwortete Timo Prielhofer das Firmengeschäft der BD Karlsruhe bei der R+V Versicherung AG. Durch seinen Schwerpunkt im Industriekunden- und Bankenvertrieb bringt er umfangreiche Expertise in der Absicherung von Finanzdienstleistungen mit, die er als Dozent an der DHBW regelmäßig an Studenten weitergibt. In der Kombination mit Thomas Weschler, der bereits den Direktionsbetrieb der damaligen ASSEKURANZ HERRMANN begleitete, stellt die ARTUS GRUPPE damit die Weichen für eine überaus erfolgreiche Zukunft der WILHELM HERRMANN Industriemakler GmbH.

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Neue Wege im internationalen Geschäft: ARTUS wird Associate Partner von EOS RISQ

Baden-Baden, 21. Januar 2020

Die ARTUS GRUPPE stößt zum internationalen Broker Partnernetzwerk EOS RISQ und baut seit Anfang des Jahres durch diese strategische Zusammenarbeit den weltweiten Service für ihre Kunden aus. EOS RISQ ist ein Zusammenschluss von Industriemakler-Unternehmen zur partnerschaftlichen Kooperation. Jedes einzelne von ihnen ist führend in seinem Heimatmarkt und verfügt über umfangreiche Expertise im multinationalen Versicherungsgeschäft. Weitere Partner im Netzwerk sind Assiteca (Italien), Diot (Frankreich) und Vanbreda Risk & Benefits (Benelux). Weltweit verfügt EOS RISQ über rund 150 Local Correspondents. Einige davon betreuen bereits seit vielen Jahren internationale Kunden für ARTUS im Ausland.

Von Beginn an war die ARTUS GRUPPE international tätig und seit über 20 Jahren als führendes Mitglied in einem Netzwerk mit europäischem Schwerpunkt vertreten. Die gewachsenen Beziehungen bleiben bestehen, sodass Kunden und Partner von der gewohnten, vertrauensvollen Partnerschaft weiterhin profitieren. „Während wir durch die neue Kooperation mit EOS RISQ unseren internationalen Schwerpunkt ausbauen, behalten wir unser Zuhause, den deutschen Mittelstand, fest im Blick – wir erweitern die Perspektive und verbessern uns immer mehr in unserem Anspruch der lokalen Präsenz und globalen Kompetenz“, kommentiert Alexandra Ganz-Cosby. Die Vorstandsvorsitzende der ARTUS AG und Leiterin ARTUS International war selbst lange Jahre in der globalen Versicherungswirtschaft in Paris, Los Angeles und Chicago sowie in der benachbarten Schweiz tätig.

„Unsere Dienstleistung wird umfassender, wie auch das Geschäft unserer Kunden immer komplexer und internationaler wird“, fügt sie hinzu. Um internationalen Risiken ausgesetzt zu sein, brauchen Unternehmen nicht einmal ausländische Niederlassungen. Bereits durch Lieferungen in EU-Länder treffen sie auf landestypische Risiken, ebenso bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland. Umso wertvoller ist eine individuelle und unabhängige Beratung durch lokal erfahrene Partner, wie sie die ARTUS GRUPPE im Rahmen des Broker Partnernetzwerks EOS RISQ nun weiter ausbaut.

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Bernard Maidment und Wolfgang Hägler erweitern die Geschäftsleitung der AKO Versicherungsmakler GmbH & Co. KG in München

München, 01. Januar 2020

Die Leitung der AKO Versicherungsmakler GmbH & Co. KG wird seit Beginn des Jahres verstärkt durch Bernard Maidment (47), der neben Wolf-Rüdiger Schmidt (49) zum Geschäftsführer bestellt wurde. Bereits von 2007 bis 2015 war Maidment als Leiter Betriebliche Altersvorsorge für die AKO tätig. Nach einer vierjährigen Station als Prokurist beim Versicherungs- und Wirtschaftsdienst FIDESSecur kehrt der Volljurist nun zur ARTUS GRUPPE zurück. Maidment wird in der neuen Position als Geschäftsführer seine juristische Expertise einbringen.

Wolf-Rüdiger Schmidt, seit 2013 Geschäftsführer im Hause AKO, bringt wie gewohnt seine über 30-jährige Kompetenz als Industrieversicherungsmakler sowie seine Erfahrung in der Betreuung von Großkunden und Abwicklung von Großschäden ein. Wie bei den meisten ARTUS-Unternehmen wird die Geschäftsleitung zukünftig wieder im Team stattfinden, um für Kunden, Mitarbeiter und externe Partner bestmögliche Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Als Mitglied der Geschäftsleitung verstärkt ebenfalls seit Januar 2020 Wolfgang Hägler (49) das Führungsteam der AKO. Der Versicherungsfachwirt mit ausgeprägtem Schwerpunkt in Kundenbetreuung und Akquisition war einerseits auf Versicherer-Seite tätig und verfügt andererseits über umfangreiche Erfahrung bei namhaften Brokern wie Marsh und AON. Hägler wechselt genau wie Bernard Maidment von FIDESSecur zur ARTUS GRUPPE und wird maßgeblich den Bereich Komposit betreuen.

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Bernard Maidment (rechts) und Wolfgang Hägler

Thomas Weschler wird Geschäftsführer der WILHELM HERRMANN Versicherungsmakler GmbH

Ettlingen, 01. Januar 2020

Zum 01. Januar 2020 wurde Thomas Weschler (33) zum Geschäftsführer der WILHELM HERRMANN Versicherungsmakler GmbH bestellt. Seit Beginn letzten Jahres war er neben Richard Minet als Mitglied der Geschäftsleitung tätig und wird gemeinsam mit ihm nun in veränderter Verantwortung das Unternehmen leiten.

Richard Minet und Thomas Weschler (rechts)

Bereits sein Duales Studium der BWL-Versicherung (B.A.) absolvierte Weschler bei der damaligen ASSEKURANZ HERRMANN, einem traditionsreichen Maklerhaus der Region Ettlingen, das zwischenzeitlich zur ARTUS GRUPPE gehört und als WILHELM HERRMANN Versicherungsmakler GmbH firmiert. Anschließend sammelte er Vertriebserfahrung und gewann als Assistenz des Sprechers der Geschäftsführung von Beginn an Einblick in die operativen und organisatorischen Abläufe des Unternehmens. In weiteren Stationen als Industriekundenbetreuer und Leiter des Analyseteams erwarb Weschler umfangreiche Erfahrung in den Versicherungssparten, in der Kundenbetreuung und Akquise. „Thomas Weschler kennt das Unternehmen sehr genau und hat die Strategie bereits in den letzten Jahren maßgeblich beeinflusst. Wir freuen uns sehr, die Geschäftsführung mit Nachwuchs aus den eigenen Reihen erweitern zu können“, kommentiert Richard Minet, selbst langjähriger Geschäftsführer innerhalb der ARTUS GRUPPE, der weiterhin zusammen mit Thomas Weschler die WILHELM HERRMANN Versicherungsmakler GmbH leiten wird.

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Ralph Nyffeler wird neuer Geschäftsführer der DR. GYSIN & JEKER AG

Sissach, 01. Januar 2020

Die Schweizer DR. GYSIN & JEKER AG Vorsorge und Versicherungsberatung mit Sitz in Sissach (BL) wird ab 01.01.2020 von Ralph Nyffeler als neuem Geschäftsführer geleitet. Mitte letzten Jahres stieß das Unternehmen zur ARTUS GRUPPE, welche die Anteile der Gründer Christoph Gysin und Marius Jeker übernahm. Diese haben eine profunde Nachfolgeregelung getroffen und sind weiterhin als Mitglieder der Geschäftsleitung tätig. Mit der Ernennung von Ralph Nyffeler zum Geschäftsführer stellt man bei der Dr. GYSIN & JEKER AG eine weitere Weiche für die Zukunft.

Ralph Nyffeler blickt auf eine fundierte 30-jährige Erfahrung im Versicherungsgeschäft zurück. Er begann seine Karriere bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft, wo er in diversen Positionen tätig war, u.a. als Ausbilder und Key Account Manager sowie im Kader Vertrieb. Bei der Sympany Versicherungen AG verantwortete der Dipl. Versicherungsfachmann sowie Dipl. Betriebswirtschafter zunächst den Brokervertrieb (Firmenkunden) und anschließend das Unternehmensgeschäft, beinhaltend Broker- und Direktvertrieb inklusive Verwaltung und Sales. In 2016 wechselte er schließlich als Senior Mandatsleiter zur DR. GYSIN & JEKER AG und gestaltete deren Zukunft bereits in dieser Position maßgeblich mit.

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Ralph Nyffeler, Geschäftsführer DR. GYSIN & JEKER AG Vorsorge- & Versicherungsberatung

Thomas Wiening (links) mit Ralph Biermann

Zuwachs in der ARTUS GRUPPE: GFA Insurance Services verstärkt die TREU ASS

Baden-Baden, 01. August 2019

Die ARTUS GRUPPE wächst weiter und verstärkt sich im Rheinland. Derzeit wird der international tätige Industrieversicherungsmakler GFA Insurance Services GmbH in die Gruppe integriert und mit dem bestehenden ARTUS-Unternehmen am Standort Langenfeld, der TREU ASS Assekuranzmakler GmbH, zusammengeführt. Seit dem 15.07.2019 wurde der Firmensitz bereits in die Räume der TREU ASS verlegt, im 4. Quartal dieses Jahres ist die rechtliche Verschmelzung der beiden Unternehmen vorgesehen.

GFA Insurance Services GmbH berät seit über zwei Jahrzehnten Mandanten aus Gewerbe und Industrie. Das Unternehmen spiegelt die bestehenden Kompetenzen von ARTUS optimal wider und profitiert umgekehrt vom Zusammenschluss mit der TREU ASS und den Synergien innerhalb der Gruppe.

Competence Center bündeln Expertenwissen, der Bereich International kann ausgebaut werden. Ebenso soll die verbesserte Marktposition sowie Stärkung der Zusammenarbeit mit den Versicherern in der Region zum Nutzen der Kunden umgesetzt werden. “Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen unsere Kunden und die dort handelnden Menschen. Langfristige Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Unternehmensziel”, kommentiert Ralph Biermann, Geschäftsführer der GFA, der sein Maklerhaus als Familienunternehmen fortgeführt hat und die Philosophie der ARTUS GRUPPE teilt.

Thomas Wiening, Geschäftsführer der TREU ASS Assekuranzmakler GmbH, freut sich ebenso auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Ralph Biermann und seinem Team: „Bei ARTUS steht das Unternehmertum in den Regionen im Vordergrund. Als starkes Ganzes können wir zusätzlich auf wertvolle Ressourcen zurückgreifen. Wir freuen uns auf die Integration der GFA und darauf, unsere Top-Position gemeinsam für unsere Kunden und Mitarbeiter weiter auszubauen.“

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Schweizer Neuzugang in der ARTUS GRUPPE: DR. GYSIN & JEKER AG stößt zur IC UNICON AG

Baden-Baden, 11. Juli 2019

Die ARTUS GRUPPE verstärkt sich am Schweizer Markt durch den strategischen Zukauf der DR. GYSIN & JEKER AG Vorsorge- und Versicherungsberatung. Neben diversen deutschen Brokerhäusern gehört die IC UNICON AG mit Sitz in Reinach/BL zur ARTUS GRUPPE. Das Unternehmen übernahm per 01.07.2019 die Anteile der beiden Partner Marius Jeker und Christoph Gysin, welche dies als erfolgreichen und nachhaltigen Schritt zur Weiterentwicklung der Firma sehen. „Mit der ARTUS GRUPPE konnte ein neuer Eigentümer mit gemeinsamen Werten und Vorstellungen gefunden werden. Damit stellen wir die Weichen für die Zukunft“, kommentieren Christoph Gysin und Marius Jeker.

Die IC UNICON AG feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und gilt in der Nordwestschweiz als bedeutendster Versicherungsbroker. „Die Partnerschaft mit der DR. GYSIN & JEKER AG stärkt unsere Positionierung als professioneller, unabhängiger Broker in allen Belangen des Versicherungswesens. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Thomas Schneider, Geschäftsführer der IC UNICON AG.

Der Firmenname DR. GYSIN & JEKER AG, der Standort in Sissach und das bisherige Team mit Ralph Nyffeler, Jürg Bucher und Ursula Engel bleiben unverändert. Im Zuge der Nachfolgeregelung wird Ralph Nyffeler zum 01. Januar 2020 die Geschäftsführung übernehmen.

Die beiden bisherigen Inhaber, Marius Jeker und Christoph Gysin, fungieren weiterhin als Mitglieder der Geschäftsleitung und werden das Unternehmen zusammen mit Ralph Nyffeler und Thomas Schneider von der IC UNICON AG in eine nachhaltige Zukunft führen. Gemeinsam bieten die beiden Schweizer Unternehmen ihren Kunden noch mehr Service und Kompetenz. Dank dem internationalen Netzwerk der ARTUS GRUPPE können die Kunden zudem von Dienstleistungen und Know-How über die Landesgrenzen hinaus profitieren.

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Fairness beginnt bei ARTUS bereits in der Ausbildung!

Baden-Baden, 15. Mai 2019

Die ARTUS GRUPPE wurde mit dem Siegel „Faire Ausbildung“ ausgezeichnet. Das unabhängige Institut Trendence befragte alle derzeitigen Auszubildenden der Gruppe anonym zu Bewerbungsprozess, Onboarding, Ausbildungsverlauf und Perspektiven. Dieses Feedback nehmen wir sehr ernst. Es ist äußerst wertvoll, um uns weiter zu verbessern. Umso mehr freuen uns über die äußerst fundierte Auswertung unserer Potenziale und die vielen positiven Eindrücke aus Reihen der Azubis!


Friedrich Ganz (Mitte) mit Kuppenheims Bürgermeister Karsten Mußler (links) und Jürgen Jung, Kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum Mittelbaden gGmbH. Foto: Badisches Tagblatt

Stiftung FRIEDRICH GANZ investiert in innovative Pflegeangebote - 75 neue Pflegeplätze für Kuppenheim

Baden-Baden, 07. Mai 2019

Die Stiftung FRIEDRICH GANZ hat gemeinsam mit der Stadt Kuppenheim und dem Klinikum Mittelbaden ein neuartiges Pflegeangebot für Mittelbaden entwickelt. Ziel ist es, jüngeren Menschen mit stationärem Pflegebedarf ein neues, auf ihre Bedürfnisse optimal zugeschnittenes Angebot zukommen zu lassen. Darüber hinaus wird pflegebedürftigen Menschen im Anschluss an einen Klinikaufenthalt ober bei Verhinderung von pflegenden Angehörigen eine stationäre Kurzzeitpflege in Kuppenheim ermöglicht.

Insgesamt sollen 75 Plätze im neuen Haus entstehen. Hiervon sind dauerhaft 30 Plätze für die sogenannte „junge Pflege“ sowie 30 Plätze für die Kurzzeitpflege aller Altersgruppen vorgesehen.

Weitere 15 Plätze können variabel und nach Bedarf für einen der Bereiche verwendet werden. Das Angebot für „junge Pflege“ richtet sich speziell an pflegebedürftige, jüngere Erwachsene ab 18 Jahren, es können jedoch Personen bis 65 Jahren aufgenommen werden.

Insgesamt sollen 75 Plätze im neuen Haus entstehen. Hiervon sind dauerhaft 30 Plätze für die sogenannte „junge Pflege“ sowie 30 Plätze für die Kurzzeitpflege aller Altersgruppen vorgesehen. Weitere 15 Plätze können variabel und nach Bedarf für einen der Bereiche verwendet werden. Das Angebot für „junge Pflege“ richtet sich speziell an pflegebedürftige, jüngere Erwachsene ab 18 Jahren, es können jedoch Personen bis 65 Jahren aufgenommen werden.

„Den richtigen Platz für unser Konzept haben wir im Herzen von Kuppenheim gefunden“ so Friedrich Ganz bei der Konzeptvorstellung. Dieser Sichtweise stimmt Karsten Mußler, Bürgermeister der Stadt Kuppenheim, zu. In verschiedenen Vorgesprächen und unter Einbeziehung des Gemeinderates sei eine Möglichkeit gefunden worden, im Baugebiet Pfaffenacker, einem rund 4.300 qm großen Grundstück der Stadt, ein zweites Pflegeheim für Kuppenheim zu errichten. Die vorgesehene Angebotskombination ergänzt die heute schon vom Haus Fichtental vorgehaltenen Möglichkeiten und stellt eine wichtige Brücke zu weiteren Angeboten in der ambulanten Pflege und bei betreuten Wohnkonzepten dar.

„Ich bin sehr dankbar für das Engagement der vor zwei Jahren gegründeten Stiftung und sehe auch über den Bedarf der Stadt Kuppenheim hinaus ein wichtiges neues Angebot in Segmenten, die bisher in Mittelbaden überhaupt nicht oder nicht ausreichend vorhanden sind“, ergänzt Kuppenheims Bürgermeister.

Mit dem Klinikum Mittelbaden, das intensiv in die Entwicklung der neuen Angebotsstrukturen eingebunden ist und das neue Pflegeheim verantworten wird, wurde ein gemeinnützig orientierter Betreiber gefunden, der über umfassende Erfahrung in der stationären Pflege verfügt.

Der Stiftungsrat der Stiftung Friedrich Ganz und der Aufsichtsrat der Klinikum Mittelbaden gGmbH haben dem neuen Pflegeangebot bereits grundsätzlich zugestimmt. Trägt der Gemeinderat der Stadt Kuppenheim die erforderlichen planungsrechtlichen Veränderungen mit, kann mit einem Baubeginn des rund 10 Millionen Euro teuren Projekts im Frühjahr 2020 gerechnet werden.

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Der Bauplatz in Kuppenheim. Foto: Badisches Tagblatt

ARTUS GRUPPE ist Testsieger "Nachhaltiges Engagement" bei FOCUS MONEY

Baden-Baden, 16. März 2019

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die ARTUS GRUPPE zum nachhaltigsten Versicherungsmakler bundesweit gewählt. In einer aktuellen Studie von FOCUS / DEUTSCHLAND TEST (Heft 12/19, 16.03.2019) wurde die Auszeichnung veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur um ökologische, sondern auch um soziale und ökonomische Bereiche. Gemeinsam bilden sie die Basis für eine langfristige und tragfähige wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklung.

„Für ein Familienunternehmen in zweiter Generation ist diese Auszeichnung von besonderem Wert“, kommentiert Alexandra Ganz-Cosby, CEO der ARTUS AG. Während der Begriff „Sustainable Development“ in den 1990er Jahren erst entstand, ist er in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor avanciert. „Wir als Unternehmen verstehen unsere Verantwortung darin, auch über die gesetzlichen Forderungen hinausgehend einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten. Nicht bloße Compliance-Richtlinien sollten unser Maßstab sein, sondern ethisches, wertorientiertes Handeln. Umso mehr freut es uns, dass dieses Engagement von Verbrauchern spürbar wahrgenommen wird“, ergänzt Alexandra Ganz-Cosby, die auch den Bereich International der ARTUS GRUPPE in diesem Sinne leitet.

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Alexandra Stadelmann, Geschäftsführerin HVM

Alexandra Stadelmann neu in der Geschäftsleitung von HVM – Hamburger Versicherungsmakler GmbH

Hamburg, 01. Januar 2019

Alexandra Stadelmann (45) verstärkt seit 1.1.2019 die Geschäftsführung von HVM. Die erfahrene Versicherungsspezialistin und Allrounderin war zuvor bei den Maklerhäusern Willis und AON als Accountmanagerin tätig, bevor sie zuletzt als Prokuristin bei dem mittelständischen Hamburger Makler Jenichen Kappelmann Wagenseil Vertrieb und Kundenbetreuung verantwortete.

Gemeinsam mit ihrem Geschäftsführerkollegen Markus Dollwet (57) steht Alexandra Stadelmann für hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Begleitung anspruchsvoller Klienten aus Industrie, Handel, Bau- und Immobilienwirtschaft sowie freien Berufen. Einen besonderen Schwerpunkt wird sie in den Bereichen Futtermittel und Agrarwirtschaft setzen. Auch aufgrund ihrer guten Vernetzung, z.B. im WIA (Women in Agribusiness), kann sie Kunden dieser Branchen bedeutsame Mehrwerte bieten.

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Markus Dollwet übernimmt die Geschäftsleitung von HVM – Hamburger Versicherungsmakler GmbH

Hamburg, 20. Juli 2018
 
Die HVM - Hamburger Versicherungsmakler GmbH agiert zukünftig unter neuer Leitung. Für das Tochterunternehmen der ARTUS AG wurde Markus Dollwet (56) als neuer Geschäftsführer bestellt.

Der erfahrene Jurist ist seit über 25 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und bereits seit 2016 Geschäftsführer und Großkunden-Betreuer innerhalb der ARTUS GRUPPE. "Wir freuen uns sehr, dass mit Markus Dollwet ein Experte aus den eigenen Reihen die Belange von HVM übernommen hat", erklärt Alexandra-Ganz-Cosby, Vorstandsvorsitzende der ARTUS AG.

Die Zusammenarbeit mit dem früheren Geschäftsführer Dr. Peter Marx wurde beendet und die Leitungsebene hochkarätig neu besetzt. Dadurch verläuft der Übergang für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner reibungslos, und das Team kann die gewohnt hohe Beratungs- und Service-Qualität bei HVM nahtlos fortführen.

Markus Dollwet war vor seinem Wechsel zur ARTUS GRUPPE lange Jahre in leitender Position für namhafte Häuser wie Funk und Willis tätig. Bereits zu Beginn seiner Karriere in den 90er Jahren war er am Aufbau der ARTUS Versicherungsagentur GmbH beteiligt.

"Als unabhängiges Familienunternehmen stehen wir für Neutralität und Integrität, für Transparenz und eine sichere, langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe", unterstreicht Alexandra-Ganz-Cosby. "Markus Dollwet genießt unser vollstes Vertrauen und wird die Interessen unserer Kunden im Sinne unserer Unternehmenskultur vertreten."

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Markus Dollwet, Geschäftsführer HVM

Alexandra Ganz-Cosby übernimmt den Vorstandsvorsitz der ARTUS AG

Baden-Baden, 13. Dezember 2017 

Die ARTUSAG als Holding-Gesellschaft der Gruppe hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Vorstandsvorsitzende und Gesellschafter Friedrich Ganz (70) wird sich zum 31.12.2017 aus dem Vorstand zurückziehen. Er übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats von Helmut Kühl, der das Amt abgibt. Neue Vorstandsvorsitzende wird Diplom-Betriebswirtin Alexandra Ganz-Cosby (47), bislang Mitglied der Geschäftsleitung. Sie wird wie bisher auch weiterhin für den Bereich International der ARTUS GRUPPE verantwortlich zeichnen. Damit trägt das Unternehmen der gewachsenen Bedeutung internationaler Kunden im Versicherungsmarkt Rechnung. 

Alexandra Ganz-Cosby, Vorstandsvorsitzende ARTUS AG

Alexandra Ganz-Cosby, seit über 20 Jahren in der Versicherungswirtschaft tätig, startete ihre berufliche Karriere 1989 in der Versicherungsbranche. Nach einer Versicherungslehre und dem BWL-Studium in Köln war sie ab 1995 in Paris bei einem großen Maklerhaus tätig, wo sie internationale Kunden im Import- und Exportbereich betreute. Später arbeitete sie als internationaler Underwriter für einen globalen Versicherer in Paris und Los Angeles. Ab 2005 machte die Tochter des Firmengründers bereits einmal Station im Familienunternehmen FRIEDRICH GANZ Versicherungsmakler GmbH, um den internationalen Bereich aufzubauen. 2009 ging sie für ein globales Netzwerk in die Schweiz und nach Chicago. 2012 kehrte sie als Leiterin des Kompetenzzentrums International zur ARTUS GRUPPE zurück. Anfang dieses Jahres wurde sie bereits zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.

Als Familienunternehmen in zweiter Generation hat die ARTUS GRUPPE bereits in den letzten Jahren die Führung neu strukturiert und erweitert. Mit Ralf Kammer (NABER) für den Bereich Industrie und Bernhard Fritsch (WOLFGANG OTT) für Freie Berufe wurden Geschäftsführer zweier ARTUS Unternehmen als Vorstände eingesetzt. Sie leiten weiterhin neben Finanzvorstand Michael Cosby die Geschäfte der Gruppe. 

Unverändert bleibt auch die Geschäftsleitungsebene, die den Vorstand in unterschiedlichen Kompetenzbereichen unterstützt. Carmen Ganz als Vorstandsreferentin ist zuständig für die Bereiche Personal, Marketing & Organisation. Geschäftsführer Marcellus Glovania (NÜRAS) verantwortet den Bereich Qualität.

Während die neuformierte Vorstandsebene der ARTUS AG die strategische Ausrichtung der Gruppe auf nationaler und internationaler Ebene verantwortet, setzt ARTUS auch weiterhin auf starke Gruppenunternehmen in den Regionen. Die Struktur, die seit langen Jahren den Erfolg ausmacht, sind flexible Einheiten – nah am Kunden, persönlich und individuell - in einem großen, starken Ganzen. „Mit Unternehmern, die ihre Einheiten erfolgreich führen und mit ARTUS gemeinsam wachsen, sowie einer Leitungsebene, die Kompetenzen bündelt und den Know-How-Transfer innerhalb der Gruppe vorantreibt, sind wir für die Herausforderungen der kommenden Jahre besten gewappnet“, unterstreicht Friedrich Ganz. Er weiß, dass er die Führung der ARTUS GRUPPE an qualifizierte Manager überträgt.  

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Friedrich Ganz, Aufsichtsratsvorsitzender ARTUS AG

ARTUS AG gibt das Privatkundengeschäft der Assekuranz Herrmann  an die JDC Group ab

Baden-Baden, 23. November 2017
 
Die JDC Group erwirbt über ihre Tochtergesellschaften Jung, DMS & Cie. zwei Tochterunternehmen der ARTUS-GRUPPE. Die Übernahme betrifft vor allem private Kundenverträge in den Sparten Lebens-, Kranken- sowie Sachversicherungen, also Sparten mit langer Haltedauer und niedrigen Kündigungsquoten.
 
Mit dem Erwerb gehen auch die Verträge mit den rund 50 Vermittlern der Assekuranz Herrmann Stammorganisation auf Jung, DMS & Cie. über. Das Industriegeschäft wurde nicht verkauft und bleibt weiter Teil der ARTUS-GRUPPE am Standort Ettlingen. Die Kooperation der übernommenen Stammorganisation mit der ARTUS-GRUPPE soll im Industriegeschäft weiter ausgebaut werden.
 
„Bereits zu Anfang des Jahres, als die ARTUS GRUPPE das Privat- und Industriegeschäft der Assekuranz Herrmann übernommen hatte, signalisierte die JDC Group Interesse am Erwerb der ohnehin über ihre Verwaltungstechnologie abgewickelten Verträge“, kommentiert Friedrich Ganz, Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter der ARTUS AG. Die JDC Group AG bietet über die Jung, DMS & Cie.-Gruppe im Geschäftsbereich „Advisortech“ moderne Beratungs- und Verwaltungstechnologien an. Die nun von der ARTUS GRUPPE übernommenen Privatkundenverträge wurden bereits mehrere Jahre über diese Technologie verarbeitet, sodass für die Kunden keine nennenswerte Veränderung eintritt.

  

ARTUS AG

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